Dienstag, 25. Juni 2013

¡Viva España!

Hola meine lieben Leser. ¿Cómo estáis? Wie geht's euch?

Es ist zwar schon etwas länger her als ich in Spanien war, aber ich meine ich habe im letzten Post erwähnt, dass unsere Abschlussfahrt der diesjährigen Abiturienten nach Lloret de Mar an der schönen Costa Brava ging. Wir waren insgesamt 9 Tage weg, wobei je ein Tag für die Hin- und Rückfahrt drauf gingen.
Jetzt folgen die Bilder und natürlich gibt's so einige Geschichten und Erlebnisse, die ich mit euch teilen möchte.

Der Strand und das "wunderschöne" Lloret de Mar
Allein schon die Busfahrt von Deutschland nach Spanien war vor allem: lang, zäh, unbequem und schlaflos.
Los ging es um ca. halb vier. Nach einigen Filmen sind wir die Nacht durchgefahren und waren am nächsten Morgen schon in Spanien. Unser Busfahrer hat es nämlich nicht so genau mit Geschwindigkeitsbegrenzung genommen. Theoretisch wären für einen Bus nur maximal 100 km/h erlaubt, aber na ja dieser Begriff ist dehnbar.

Nach der Ankunft in Lloret so gegen acht Uhr wollten wir (47 müde,  schlecht gelaunte und jammernde Leute) nur noch auf unser Hotelzimmer.
Problem: Die Zimmer können erst um 12:30 bezogen werden, das Einchecken verzögert sich noch.
Und wie es sich immer weiter nach hinten verschob. Denn der Andrang an der Rezeption war riesengroß. Blöderweise wollten, genau wie wir, auch alle anderen Gäste einchecken. Ganz zufälliger Weise kamen alle verdammten Reisebusse aus Deutschland zur selben Zeit an!
Es war ein einziges Geschubse und Gedränge, man brauchte schon verdammt viel Geduld. Nachdem schon die Nerven halb blank lagen, es ein paar Kommunikationsschwierigkeiten gab und dann auch noch unser Reisebegleiter den Job des Rezeptionisten übernehmen musste, damit nicht alles im Chaos ausartete, durften wir endlich auf unsere Zimmer!

Der ruhigste Fleck der Stadt. 







Unser Hotel. 3 Sterne all inclusive. "Luxus" pur haha

Hauptnahrungsmittel zu jeder Tages- und Nachtzeit

 Die Tage besser gesagt die Nächte in Lloret vergingen rasend schnell.
Beinahe jeden Tag machten wir die Nacht zum Tag und stürmten Clubs, Bars und Restaurants.
Kein Wunder, dass sich unsere Schlafzeiten drastisch verschoben. So war es gut möglich, dass man bis um halb zwei mittags schlief und das "Frühstück" dann aus Spaghetti Bolognese bestand.
Aber na ja, das sagt eigentlich nichts aus, denn Pommes, Nudeln und Hotdogs gab es durchgängig von morgens bis abends. Im Großen und Ganzen war das Hotelessen besser als erwartet und ganz erträglich. Da meine Erwartungen an das Hotel sowieso schon seeeeeeeeehr niedrig gewesen sind, wurde ich eigentlich positiv überrascht.
Aber spätestens nach 5-mal Nudeln mit Hackfleischsoße, die irgendwie aufgewärmt schmeckte, hatte man die Schnauze voll und wir suchten uns andere Essensmöglichkeiten. Leckere Fajitas im Restaurant, der obligatorische McDonalds-Besuch mit Salatdressing zum Selbermischen (gibts in Deutschland ja nicht! Überhaupt hatte der spanische Mc ganz andere Sachen...), die knusprigsten Pizzaschnitten nach jedem Discobesuch, Paella im Strandlokal... Ich wurde auf jeden Fall satt ;)


Vamos a la playa, auch wenn es gleich zu regnen anfängt, schalala


Die legendäre Catamaran-Tour...

It's raining... again. Der Sturm war echt krass. Wenige Minuten vorher saßen wir noch auf dem Boot :O


Diese süße Kirche im Gaudí-Style  findet man tatsächlich in Lloret!

Fajitas, zwar nicht typisch spanisch, aber sehr lecker
Tagsüber war nicht viel los in Lloret, einer Stadt, die ja hauptsächlich durch den Partytourismus bekannt geworden ist. Das Highlight war nahezu der Supermarktbesuch :D
Da das Wetter auch nicht wirklich mitgespielt hat und es einmal sogar total gestürmt hat (an dem Tag stand ein Catamaran-Trip auf dem Programm... Juhuuuu, es wurde zu einer einzigen Kotz-Fahrt, weil das Boot so stark geschaukelt hat...)
Am besten gefallen hat mir der Abstecher nach Barcelona. Leider war es nur ein Ein-Tages-Ausflug und wir konnten gar nicht alles anschauen, da Barcelona so viel Sehenswertes hat und es so viel zu Erleben und Entdecken gab. Meine Freundin und ich sind alles zu Fuß abgelaufen, von der Sagrada Familia (nur von außen, da die Warteschlangen quasi einmal um die Kirche ging), über die Gaudí-Häuser bis zum Parc Guell.

Traumhaft schön, da vergisst man fast wo man ist


Strand aus Kies. Ich mag keinen Kies.



Mein Fazit: 

Spanien (besonders die Costa Brava) ist wunderschön und ich muss auf jeden Fall wieder nach Barcelona zurück, dieses Mal dann aber länger als nur ein paar Stunden. Dennoch war das eindeutig mein erster und auch letzter Urlaub in Lloret de Mar. Ich glaube, wenn man das einmal mitgemacht und erlebt hat, braucht man es nie wieder machen. Ich könnte mir jetzt auch nicht vorstellen, jede Ferien so zu verbringen. Also mit trinken, feiern, lang aufbleiben... Und das volle 9 Tage am Stück. das ist für mich keine Erholung mehr. Man braucht nahezu einen Urlaub vom Urlaub.
Deshalb war das Erste was ich getan habe, nachdem ich wieder zuhause war: Schlaaaaafen! Und zwar ganz lange :D

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